Zahnarztstuhl Nürnberg Zabo

Mehr Leistung

Neben den klassischen zahnärztlichen Behandlungsmöglichkeiten bieten wir Ihnen zudem weitere besondere Leistungen wie z. B. Laserbehandlung für Endodontie, Chirurgie, Parodontaltherapie, Zahnersatz, Iplantologie, Therapie für überempfindliche Zahnhälse ..., COMPONEER™, digitales Röntgen und vieles mehr an.

Zahnarzt Nürnberg Becher

Leistungen im Überblick

Air-Flow®, die Zahnreinigung mit Pulverstrahl

Air-Flow® ist ein Verfahren zur professionellen Zahnreinigung (PZR), mit dem durch ein Pulver-Wasser-Luftgemisch dem Zahn aufgelagerte Verfärbungen schonend entfernt werden können.

Die Air-Flow®-Methode dient der Reinigung der Zahnflächen, die oberhalb des Zahnfleischs liegen. Dabei kommt lediglich das Pulver-Wasser-Luftgemisch mit der Zahnoberfläche in Kontakt. Das Zahnfleisch und die Zahnoberflächen werden im Idealfall nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Anwendungsgebiete:
Air-Flow®-System wird meist ergänzend zur traditionellen Zahnreinigung angewendet, um Verfärbungen abzutragen. Dabei sind besonders kleine Rillen und Grübchen auf der Zahnoberfläche besser zu erreichen als mit herkömmlichen  Reinigungshilfsmitteln. 

Sollte zusätzlich Zahnstein entfernt werden müssen, so kann die klassische Air-Flow®-Methode mit Hand- oder Ultraschallinstrumenten kombiniert werden.

Nach der Anwendung:
Bitte verzichten Sie für zwei bis drei Stunden auf färbende Nahrungs- und Genussmittel da die Zahnoberflächen durch die Reinigung anfälliger für die Einlagerung von Farbpartikeln sind.

Laserbehandlung

Die Lasertherapie hat in vielen Teilbereichen der Zahnheilkunde Einzug gehalten und Sie, als meine Patienten profitieren davon!

Hier einige Beispiele aus dem Praxisalltag:

  • Chirurgie: Blutungsarme Schnittführung
  • Wurzelbehandlung: Die Wurzelkanäle eines Zahnes sind ein sehr komplexes und für Desinfektionsmaßnahmen schwer zugängliches System. Hier unterstützt die Lasertherapie die klassische, mechanische Aufbereitung und Desinfektion.
  • Parodontaltherapie: Keimreduktion und Entfernung entzündlichen Gewebes in den Zahnfleischtaschen zur Unterstützung der mechanischen Reinigung.
  • Zahnersatz: Blutstillung vor der Abdrucknahme.
  • Implantologie: Behandlung von Entzündungen rund um ein Implantat.
  • Alternative zu Antibiotika: Die Zunahme von Resistenzen gegen Antibiotika zwingt die Medizin umzudenken und andere antimikrobielle (gegen Keime wirkende) Therapiemöglichkeiten auszuschöpfen. Die Lasertherapie ist besonders bei schwer zu beherrschenden Infektionen (zum Beispiel in der Zahnfleischtasche oder im Wurzelkanal) angezeigt.
  • Orale Stomatitiden: Therapie von zum Beispiel Herpes und Aphthen.
  • Therapie überempfindlicher Zahnhälse
Laser in der Endodontie (Wurzelbehandlung)

Im Falle einer Nerventzündung wird versucht, die Entzündung lokal, d. h. vor Ort, zu bekämpfen. Doch nicht immer genügen und gelingen die herkömmlichen Verfahren (z. B. Spülungen mit desinfizierenden Lösungen, medikamentöse Einlagen), um den Wurzelkanal zu desinfizieren.

Probleme bereiten dabei die Durchdringungstiefe der Kanalwände durch die Spüllösungen sowie stark verengte Wurzelkanäle. Das Laserlicht kann sehr tief in die Zahnsubstanz eindringen und so auch die Bakterien erreichen und zerstören, die mit den herkömmlichen Methoden nicht zu entfernen sind.

Somit stellt die Anwendung des Lasers trotz des hohen dafür erforderlichen Aufwands eine sinnvolle Ergänzung der klassischen Wurzelkanalbehandlung dar.

Meist reichen ein- bis zwei Behandlungen aus, um die Beschwerden deutlich zu bessern bzw. zu beseitigen.

Ihr Nutzen:

Ein Zahn, der nach konventionellen Methoden nicht mehr zu erhalten wäre, kann mittels Laser behandelt werden, um die Prognose zu verbessern.

Laser in der Parodontologie

In der Parodontologie kann der Laser beispielsweise aufgrund seiner keimtötenden Eigenschaften zur Zerstörung der Bakterien eingesetzt werden, die für die Parodontitis verantwortlich sind.

Nur, wenn die Bakterien zerstört werden und somit ein Voranschreiten der Parodontitis verhindert wird, kann der Verlust der Zähne aufgehalten werden.

Gleichzeitig ist es unumgänglich, die häusliche Mundhygiene so zu optimieren, dass Zähne und Zahnzwischenräume möglichst gründlich gereinigt werden, um den Bakterien den Nährboden (Zahnbeläge) zu entziehen.

 

Ihr Nutzen:

Parodontitis / Periimplantitis führt zu schmerzhaften Entzündungen, Zahn-/ Implantatverlust und Einbußen bei der Ästhetik durch Zahnfleischschwund.

Der Laser kann zur deutlichen Besserung Ihrer Parodontitis beitragen, indem er die Keimzahl reduziert und die Heilung des Gewebes anregt.

Durch eine Parodontitis gehen mehr Zähne verloren als durch Karies!
Der Laser kann helfen, dies zu verhindern, damit Sie auch weiterhin Ihr natürlich schönes Lächeln zeigen können.

Periimplantitisbehandlung mit Laser

Die Periimplantitis ist ein Entzündungsprozess rund um ein Implantat. Sie ähnelt der Parodontitis des natürlichen Zahnes. Eine Periimplantitis geht einher mit dem Rückgang von Schleimhaut und Knochen und führt unbehandelt unweigerlich zum Verlust des Implantates.

Daher werden - unterstützend zur manuellen Implantatreinigung - zunehmend Laser eingesetzt, um eine Desinfektion der entzündeten Bereiche zu erreichen und somit den Knochenabbau rund um das Implantat einzugrenzen.

 

Ihr Nutzen:

Parodontitis / Periimplantitis führt zu schmerzhaften Entzündungen, Zahn-/ Implantatverlust und Einbußen bei der Ästhetik durch Zahnfleischschwund.

Der Laser kann zur deutlichen Besserung Ihrer Parodontitis beitragen, indem er die Keimzahl reduziert und die Heilung des Gewebes anregt.

Durch eine Parodontitis gehen mehr Zähne verloren als durch Karies!
Der Laser kann helfen, dies zu verhindern, damit Sie auch weiterhin Ihr natürlich schönes Lächeln zeigen können.

Amalgamfreie Behandlung

Amalgam ist eine Legierung mehrerer Metalle, die mit dem Schwermetall Quecksilber angemischt wird. Lange Zeit wurde ausschließlich Amalgam als Füllungswerkstoff verwendet.

Eine weitere Besonderheit ist, dass Amalgam nicht von selbst am Zahn haftet und daher über unter sich gehende Bereiche am Zahn befestigt werden muss. Dadurch ist es meist unumgänglich, gesunde Zahnsubstanz zu opfern. Auch aus diesen Gründen verwende ich in meiner Praxis kein Amalgam.

 

Amalgamalternativen

Ich bieten Ihnen neben zuzahlungsfeien Füllungsvarianten auch gerne hochwertige Alternativen an - zum Beispiel Kunststofffüllungen und Inlays aus zahnfarbener Keramik oder in Gold.

Ich bespreche mit Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten und wir entscheiden gemeinsam, welche Lösung die Sinnvollste ist.

 

Amalgamentfernung

Quecksilberdämpfe entstehen in erster Linie, wenn eine neue Amalgamfüllung gelegt wird (in den ersten Tagen) und beim Ausbohren der Füllung. Durch die Wasserkühlung des Bohrers während der Amalgamentfernung und die optimale Absaugung, wird die Belastung mit Quecksilberdämpfen auf ein Minimum reduziert. Intakte Amalgamfüllungen brauchen nicht entfernt werden, sondern nur dann, wenn sie defekt sind.

Auf besonderen Wunsch des Patienten können auch intakte Füllungen entfernt werden. Dies ist allerdings keine Kassenleistung und daher vom Patienten privat zu honorieren.

Selbstverständlich ist unsere Praxis so ausgerüstet, dass die umweltschonende Entsorgung von Amalgam sichergestellt ist.

Ästhetische Zahnheilkunde

Kein Lächeln gleicht dem anderen und seine Einzigartigkeit unterstreicht unsere Individualität.

Die ästhetische Zahnheilkunde verfolgt nicht das Ziel, uniforme und weiße Einheitsgebisse zu produzieren, sondern möchte mit schön geformten und farblich passenden Zähnen ihr Lächeln natürlich aussehen lassen.

Die Größe, Form und Farbe ihrer Zähne sowie deren Abstimmung auf die individuelle Gesichtsform und -farbe sind nicht die einzigen Faktoren, die sich auf ihr persönliches Erscheinungsbild auswirken. Darüber hinaus trägt die Zahnstellung  (besonders die der oberen Schneidezähne), die Farbe und die Form der Zahnfleischgirlande  sowie ihre Bisssituation wesentlich zur Ästhetik der Gebisssituation bei. Letztendlich verhilft die ästhetische Zahnmedizin zu einem natürlichen Lächeln, das ihr Selbstwertgefühl und Wohlbefinden steigert.

Konsequent betriebene Mundhygiene ist der einfachste Weg, um die gesunde und frische Ausstrahlung ihrer Zähne zu erhalten. Im einfachsten Fall kann die ästhetische Zahnheilkunde durch eine regelmäßige Professionelle Zahnreinigung (PZR) Unterstützung bieten.

Darüber hinaus können noch diverse andere Methoden zur Verbesserung der Zahnästhetik eingesetzt werden, wobei diese nicht nur auf die Ästhetik, sondern auch auf die Mundgesundheit einen positiven Effekt haben. So erleichtert die kieferorthopädische Ausformung der Zahnbögen die Zahnpflege, Restaurationen wie Füllungen oder Kronen sind für die Zahnerhaltung erforderlich, um nur einige Beispiele zu nennen.

Gängige Verfahren der ästhetischen Zahnheilkunde sind:

  • Kieferorthopädie bei  Kindern und Jugendlichen
  • Kieferorthopädische Korrekturen im Erwachsenenalter
  • Zahnaufhellung durch Bleaching (chemisch oder mit Laser)
  • Zahnfarbene Füllungstechniken wie z. B. Kunststofffüllungen oder Inlays
  • Teil-/Kronen und Brücken aus Vollkeramik oder Verblendmetallkeramik
  • Veneers (Verblendschalen) aus Kunststoff (COMPONEER ™) oder Keramik
  • Zahnschmuck
  • Professionelle Zahnreinigung  mit oder ohne AIRFLOW®
Bleaching: Zahnaufhellung für ein strahlendes Lächeln

Verfärbungen der Zähne können unterschiedliche Ursachen haben, häufig sind allerdings oberflächliche Verfärbungen von Nikotin, Koffein oder Rotwein. Hier hilft eine professionelle Zahnreinigung kombiniert mit Air-Flow®.

Auch bestimmte Medikamente lagen sich während der Zahnentwicklung in die Zahnsubstanz ein und können Flecken verursachen. Hier bleibt die professionelle Reinigung wirkungslos.

Nicht vergessen: Die individuelle Zahnfarbe wird im Alter dunkler.

 

Bleaching-Methoden:

Chemisch unterscheidet man zwei Methoden: Bei der nur vorübergehend wirkenden Reduktionsbleiche werden Schwefelverbindungen verwendet, die den Zahnverfärbungen Sauerstoff entziehen. Da die so behandelten Zahnoberflächen zwangsläufig wieder mit Sauerstoff in Verbindung kommen, ist die Wirkung nur von geringer Dauer.

Bei der beständigeren Oxidationsbleiche wird Wasserstoff-Peroxid oder verschiedene Chlorverbindungen eingesetzt. Sie setzen Sauerstoff frei, der die Farbstoffe durch einen Oxidationsprozess dauerhaft zerstört. Auch diese Aufhellung hält bei vitalen - also nicht abgestorbenen Zähnen - nur begrenzt, meist um die zwei Jahre.

 

Bleaching – Zu Hause oder in der Praxis?

Das Bleichen verfärbter vitaler Zähne ist entweder in der zahnärztlichen Praxis (office bleaching) oder zu Hause (home bleaching) möglich. Bei beiden Verfahren muss vor dem eigentlichen Bleichen die Zahnoberfläche gründlich gereinigt werden. Außerdem sollte das Zahnfleisch gesund (entzündungsfrei) sein.

  • Bei bereits gefüllten Zähnen werden die zahnfarbenen Füllungen nicht mitgebleicht.

Eine Erneuerung dieser Füllungen (wenigstens im Frontbereich) ist nach der eigentlichen Bleichbehandlung ästhetisch von Vorteil, wird von den Krankenkassen allerdings nicht übernommen.

  • Das Bleichmittel sollte auf keinen Fall mit dem Zahnfleisch in Kontakt kommen, da sonst schwere Schäden auftreten können. Deshalb ist eine Kontrolle und Überwachung während der Behandlung unabdingbar.

Nach Abschluss der Behandlung sollte unbedingt eine Härtung des aufgehellten Zahnschmelzes mit Fluoriden erfolgen.

 

Bleachingprodukte aus der Drogerie

Bleachingprodukte für den Hausgebrauch enthalten wie die Gels in der Praxis meist das Bleichmittel Wasserstoffperoxid, allerdings in deutlich niedrigerer Dosis. Der Wirkstoff reagiert chemisch mit den Farbstoffen des Zahnschmelzes. Er spaltet die abgelagerten Farbmoleküle und löst sie aus dem Zahnschmelz heraus. Die Pigmente verlieren dadurch ihre Farbwirkung.

Anwendungshäufigkeit und -dauer sowie Wirksamkeit und Preis sind von Produkt zu Produkt unterschiedlich.  

 

Bleaching in der Praxis

Das konzentrierte Bleichmittel wird unter Schutz des Zahnfleischs direkt auf den Zahn aufgetragen und mit Licht oder Soft-Laser aktiviert. Dabei zerfällt das Peroxid und der entstehende aktive Sauerstoff entfaltet seine Bleichwirkung. Da in der Praxis stärkere Konzentrationen angewendet werden, kann ein Bleaching in einer Behandlungssitzung erfolgen.

Des Weiteren befinden sich Bleichsysteme auf dem Markt, die sich einer mit dem Bleichmittel beschickten Kunststoffschiene bedienen. Diese wird vom in der Praxis eingesetzt und nach etwa einer Stunde wieder entfernt. Nach zwei- bis dreimaliger Wiederholung sind Erfolge sichtbar.

 

Home bleaching

Nach der Unterweisung durch in der Praxis bekommen Sie die zum Bleichen erforderlichen Materialien mit nach Hause. Dort sollten Sie täglich die für Sie angefertigte Schiene mit Bleichgel füllen und eine bestimmte Zeit tragen. Die Anwendungszeit beträgt zwei bis drei Wochen.

 

Kosten

Die Kosten für das Bleichen von Zähnen werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen und liegen bei ca. 300 Euro pro Kiefer.

 

Risiken und Nebenwirkungen des Bleaching

  • Zahnfleischreizungen oder eine erhöhte Empfindlichkeit der Zähne oder Zahnhälse. Sie klingen bei Absetzung des Bleichmittels in der Regel (aber nicht immer!) wieder ab.
  • Vorsicht bei Karies und freiliegenden Zahnhälsen! Unter Umständen wird der Zahnnerv geschädigt.
  • An Zähnen, die mit Bleichmittel behandelt werden, können Veränderungen der Schmelzoberfläche entstehen. Ob sich der Zahn davon erholt, ist wissenschaftlich nicht geklärt.
  • Bleichmittel hellen immer nur die natürlichen Zähne auf. Kronen, Veneers (Keramikverschalungen) oder Füllungen verändern den Farbton nicht.
  • Bleichmittel sollten nicht öfter als zweimal im Jahr angewendet werden.
Digitales Röntgen – modern, schonend und strahlungsarm

Digitales Röntgen ist heutzutage einer der wichtigsten Bestandteile einer modernen und minimalinvasiv betriebenen Zahnmedizin.

Die Digitaltechnik bietet zahlreiche Vorteile:

  • Ich erhalte innerhalb von Sekunden ein digitalisiertes Röntgenbild, das ich sofort zur Beurteilung des Zahnstatus nutzen und mit meinen Patienten und ggf. Kollegen besprechen kann. 

Und: Ihre Daten sind bei mir sicher! Die Übertragung der Bilder per Mail erfolgt verschlüsselt!

  • Ein unschlagbarer Vorteil ist die um bis zu 90 Prozent reduzierte Strahlenbelastung gegenüber der klassischen Analogtechnik. Dies liegt daran, dass die digitale Speicherfolie gegenüber dem konventionellen Röntgenfilm wesentlich empfindlicher ist. Die Strahlenbelastung durch zwei digitale Röntgenbilder ist vergleichbar mit der Menge an natürlicher Strahlung, der man bei einem kurzen Flug zum Beispiel von München nach Rom ausgesetzt ist.
  • Digitale Röntgenbilder weisen gegenüber konventionellen Bildern eine höhere Bildqualität auf. Zusätzlich können Helligkeit und Kontrast einfach justiert werden. Auf diese Weise unterstützen sie eine schnelle und genaue Diagnose. 
  • Die Digitalbilder können einfach an Patienten, Mitbehandler und Nachbehandler weitergegeben werden, umständliche und qualitativ schlechte Kopien gehören der Vergangenheit an.
  • Die Digitaltechnik schont die Umwelt: Analoge Röntgenfilme und vor allem die entsprechenden Entwicklungschemikalien, wie sie beim konventionellen Röntgen notwendig waren, entfallen vollständig.
Fissurenversiegelung

Wer sich die Kauflächen seiner Zähne schon einmal genauer angesehen hat, erkennt eine zerklüftete Oberfläche voller Rillen. Diese Rillen nennen sich Fissuren. Die Fissuren sind in Form und Tiefe oft sehr unterschiedlich.

Leider schafft es die Zahnbürste oft nicht, den Grund der Fissuren zu reinigen. Speisereste und Bakterien bleiben in den Fissuren kleben – Karies kann entstehen!

Bei der Fissurenversiegelung wird nach einer sorgfältigen Reinigung ein Kunststoff in diese Vertiefungen aufgebracht, so dass kein Schlupfwinkel für Keime und Bakterienbestehen bleibt.

Für Kinder und Jugendliche ist diese Kariesvorsorge von der Kasse bezahlt.

Das tägliche Putzen mit der Zahnbürste ist allerdings weiterhin nötig! :-)

Parodontitis-Beratung

Eine gesicherte Diagnose kann nur der Zahnarzt stellen!

Im Rahmen einer zahnärztlichen Kontrolluntersuchung kann der Gesundheitszustand des Zahnhalteapparates überprüft werden. Sollte diese Untersuchung einen Verdacht auf eine Parodontitis ergeben, ist es sinnvoll durch weitere Untersuchungen das Ausmaß der Erkrankung genau zu bestimmen.

Diese Untersuchung umfasst:

  • Messung der Tiefe der Zahnfleischtaschen
  • Röntgendiagnostik zur Bestimmung des Knochenabbaus
  • Tests zur Identifizierung der für den Knochenabbau verantwortlichen Bakterienarten

 

Wann ist der Parodontitis-Keimtest und der Parodontitis-Risikotest sinnvoll?

Eine Durchführung der beiden Tests ist zu empfehlen bei:

  • früh auftretender Parodontitis (vor dem 20. Lebensjahr)
  • einer schweren generalisierten Verlaufsform (Parodontitis an mehreren Stellen)
  • therapieresistenter Parodontitis
  • vor aufwändigen operativen und prothetischen Eingriffen, um Komplikationen zu vermeiden
  • bei familiärer Vorbelastung
  • Darüber hinaus können selbst symptomlose Familienmitglieder mit parodontopathogenen Bakterien belastet sein und diese weitergeben. Um eine Wiederansteckung zu vermeiden, sollten diese ebenfalls untersucht und entsprechend behandelt werden.

Analysekosten:

Leider tragen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten sowohl für den Parodontitis-Keimtest als auch für den Parodontitis-Risikotest nicht. Sie können nur als sogenannte individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) angeboten werden, die Sie selbst bezahlen müssen. Eine Kostenübernahme durch die private Krankenversicherung sollte im Vorfeld abgeklärt werden.

Parodontitis-Keimtest

Der Keimtest ist ein wichtiges diagnostisches Hilfsmittel im Rahmen der Parodontitisbehandlung. Mittels einer molekularbiologischen Analyse können die für die Entzündung verantwortlichen Bakterien schnell und genau identifiziert werden. Dazu werden mit Hilfe dünner Papierspitzen Proben aus den Zahnfleischtaschen entnommen und in ein spezielles Labor geschickt. Abhängig von der Menge und der Art der vorhandenen Bakterien wird die Therapie individuell auf Sie abgestimmt und gegebenenfalls mit einem geeigneten Antibiotikum unterstützt. Auch eine Keimreduktion mit Laser statt eines Antibiotikums ist möglich.

Parodontitis-Risikotest

Mit dem Parodontitis-Risikotest könne diejenigen Patienten herausgefiltert werden, die ein erhöhtes Risiko haben, eine schwere Parodontitis zu entwickeln. Das Testergebnis erlaubt eine bessere Einschätzung des Krankheitsverlaufes und bildet die Grundlage für eine individuelle und effektive Therapieplanung. Bei einer ungünstigen Gen-Konstellation können z. B. entsprechende Vorbeugungsmaßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden.

Die Probenentnahme für den Parodontitis-Risikotest erfolgt unkompliziert mittels eines Abstrichs der Mundschleimhaut. Eine Blutprobe ist nicht notwendig.

Parodontitis-Behandlung: Schmerzarme Behandlung mit Ultraschall

Wie ist der Ablauf einer Parodontitisbehandlung?

Eine Parodontitis lässt sich heute zuverlässig feststellen und behandeln.

Eine ausführliche Befunderhebung gibt Auskunft über den allgemeinen Gesundheitszustand (zum Beispiel Diabetes), eine regelmäßige Medikamenteneinnahme und die Lebensgewohnheiten (z.B. Rauchen oder übermäßiger Stress) des Patienten. Insbesondere chronische Erkrankungen und Medikamente (zum Beispiel blutdrucksenkende Mittel oder Psychopharmaka) können die Entstehung einer Parodontitis begünstigen.

Anschließend erfolgt eine genaue Untersuchung der Mundhöhle. Eventuelle Mängel der Mundhygiene werden besprochen. Eine Schulung in geeigneten Mundpflegetechniken ermöglicht es meinen Patienten, die Mundhygiene deutlich zu verbessern. Nach einer professionellen Zahnreinigung (oft tritt danach bereits eine deutliche Verbesserung ein) und der durch die verbesserte häusliche Mundhygiene gezeigten Mitarbeit des Patienten gibt die sogenannte Reaktionsdiagnostik Aufschluss darüber, wie das Zahnfleisch auf eine Behandlung reagiert.

  • Erst dann wird entschieden, ob eine Parodontitisbehandlung überhaupt nachhaltig helfen kann.

Zeigt der Patient zum Beispiel wenig Mitarbeit, wird bei unzureichender Mundhygiene keine Parodontitisbehandlung erfolgen. 

Zeigt der Patient eine entsprechende Mitarbeit, wird der Parodontalstatus erhoben.

  • Messen der Zahnfleischtaschentiefen und Zahnlockerungen
  • Röntgenbilder zur Feststellung des Knochenabbaus
  • Mikrobiologische Labortests zur Identifikation der für die Parodontitis verantwortlichen Bakterien

Dann erfolgt die eigentliche Parodontitisbehandlung:

Sämtliche Zahnoberflächen und alle Zahnfleischtaschen werden gewissenhaft gesäubert. Dank dem Einsatz modernster Hilfsmittel ist hierbei nur noch in den seltensten Fällen eine Anästhesie notwendig.
Gegebenenfalls wird die Behandlung durch eine Lasertherapie ergänzt.

Durch den Lasereinsatz wird eine zusätzliche Desinfektion erreicht.

Soll eine Parodontitis-Therapie dauerhaft Erfolg haben, gehört eine lebenslange Nachsorge zur Parodontitis-Behandlung unabdingbar dazu.

Eine Parodontitis verlangt nach einer lebenslangen sorgfältigen Pflege.

Auch eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung (mindestens zweimal jährlich) ist unbedingt zu empfehlen.

Auf diese Weise kann ein Rezidiv (Rückfall) frühzeitig erkannt und entsprechend behandelt werden.
Speziell bei starken Rauchern und Diabetikern nimmt die Parodontitis-Behandlung einen besonderen Stellenwert ein.

Professionelle Zahnreinigung: Ein sauberer Zahn wird nicht krank

Ist eine professionelle Zahnreinigung sinnvoll?

„Prinzipiell ja“, aber nicht für jeden pauschal, sondern nur dann, wenn sie nötig ist.

Ältere Menschen, Zahnspangenträger und Patienten mit empfindlichem Zahnfleisch profitieren von der professionellen Reinigung. Dies gilt ebenso, wenn ein Patient Brücken, Kronen oder Implantate hat oder bereits an einer Zahnfleischerkrankung (Parodontitis) leidet.

 

Welchen Zweck hat die Profi-Reinigung?

Auch wenn Sie Ihre Zähne noch so gut pflegen, erreichen Sie niemals alle Ecken. Denn an Engpässen, weiter hinten im Mund, in den Zwischenräumen und am Zahnfleischrand versagt die Zahnbürste. Bleiben diese Stellen "ungeputzt", lagern sich dort Speisereste ab, aus denen sich Zahnbelag bildet. Auf diesem siedeln sich Bakterien an, die die Zähne angreifen und zu Karies oder Parodontitis führen können.

Durch eine professionelle Zahnreinigung lassen sich weiche wie harte Beläge - also Zahnstein - gründlich entfernen. Das Risiko für Zahn- und Zahnfleischerkrankungen reduziert sich dadurch deutlich. Auch Kronen und Brücken können sehr viel länger halten. Vorausgesetzt, die Zähne und Zahnzwischenräume werden zu Hause ebenfalls gründlich gepflegt.

 

Wie oft empfiehlt sich eine Zahnreinigung?

Das ist eine individuelle Entscheidung. Werden die Zähne und Zahnzwischenräume zu Hause sehr gut gereinigt, reicht manchmal auch "nur" die klassische Zahnsteinentfernung aus, die von der Krankenkasse übernommen wird.

 

Wie läuft die Zahnreinigung ab?

Zuerst entfernt eine geschulte Zahnarzthelferin Zahnstein und weiche Beläge mit einem Ultraschallgerät. Bei stark verfärbten Zähnen – zum Beispiel durch Rauchen, Kaffee oder Tee – helfen Pulverstrahlgeräte (Air-Flow®). Damit werden diese Ablagerungen sozusagen abgestrahlt. Mit Zahnseide und kleinen Bürstchen reinigt die Assistentin die Zwischenräume. Danach poliert sie die Zähne, damit sie wieder eine glatte Oberfläche erhalten. Denn darauf kann sich Zahnbelag schlechter neu ansiedeln. Zum Schluss trägt die Mitarbeiterin üblicherweise ein fluoridhaltiges Gel auf und gibt Tipps zur richtigen Mundhygiene.

 

Gibt es Risiken?

Auch wenn Sie bereits alles Wichtige im Anamnesebogen ausgefüllt haben: Weisen Sie mich bzw. die Mitarbeiterin darauf hin, wenn Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen. Denn manchmal wird aus Versehen das Zahnfleisch verletzt. Tragen Sie einen Herzschrittmacher oder haben Sie künstliche Herzklappen, sprechen Sie dies an. In letzterem Fall verschreibe ich Ihnen vorab eventuell ein Antibiotikum, um gefährlichen Infektionen vorzubeugen. Implantate können durch bestimmte Geräte kleine Kratzer bekommen, aber ich halte in meiner Praxis spezielle Hilfsmittel bereit, um Ihre Implantate schonend zu reinigen

Kosten: Viele Krankenkassen erstatten die professionelle Zahnreinigung zumindest teilweise und belohnen so ihre Versicherten für ein gesundheitsbewusstes Verhalten. Manchmal zahlen die Versicherer auch pauschal einen Zuschuss oder die Zahnreinigung ist in einer Zahnzusatzversicherung mit enthalten.

Nachfragen lohnt sich daher in jedem Fall.

Wichtig: Die professionelle Zahnreinigung ersetzt nicht die tägliche Zahnpflege zu Hause!

Prothesen-Intensivreinigung

Das Wellnessprogramm für die „Dritten"!

Mit der Zeit setzen sich an jeder Prothese Beläge und Zahnstein ab, wie auch an den natürlichen Zähnen. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern kann auch zu Erkrankungen der Mundschleimhaut, prothesenbedingter Schleimhautentzündung oder zu unangenehmem Mundgeruch führen. Mit einer regelmäßigen Prothesenreinigung lässt sich Optik und Funktionalität lange erhalten.

Ich biete Ihnen ein professionelles Wellnesspaket für Ihre Prothese im praxiseigenen Labor.

  1. Peeling
    Ihre Prothese wird gründlich und schonend in einem Spezialgerät (Nadelbad) gereinigt. Dabei werden Zahnstein, Verfärbungen und sonstige Ablagerungen entfernt.
  2. Tiefenreinigung
    Im Ultraschallbad werden auch hartnäckige Beläge gelöst.
  3. Glanzpflege
    Ihre Prothese wird gründlich poliert und auf Hochglanz gebracht.
Schienen-Behandlung

Bei Kiefergelenksbeschwerden sowie Schmerzen und Verspannungen der Kaumuskulatur, insbesondere bei „Knirschern".

Die Aufbissschiene ist eine Schiene aus weichem oder festen Kunststoff. Sie wird im Oberkiefer getragen und liegt fast unbemerkbar den Zähnen auf.

Durch die Schiene wird verhindert, dass Oberkiefer und Unterkiefer beim Schlafen aneinander gepresst werden und die Zähne Schäden nehmen. Das Zähneknirschen oder Kieferpressen kann unbehandelt Folgen wie Kiefergelenksknacken bis hin zu Schmerzen in der Muskulatur des Kopfes und Halses, Schmerzen im Kiefergelenk oder Kopfschmerzen haben.

Ebenso werden Schäden an den Zähnen verhindert, die beim Aneinanderreiben der Zahnreihen entstehen können.

Zahnschmuck: Das besondere Etwas!

Sehr gerne verschönere ich Ihre Zähne mir ihrem selbst mitgebrachtem Zahnschmuck oder mit einem kleinen Glitzersteinchen.

Mundhygieneartikel

Ich halte für Sie Zahnzwischenraumbürstchen in vielen verschiedenen Größen bereit. Außerdem beraten wir Sie gerne zu allen Fragen rund um die Zahnpflege.

Implantatprothetik

Implantate sind im Kieferknochen verankerte Schrauben aus modernsten Werkstoffen, quasi "künstliche" Zahnwurzeln. Sie ersetzen fehlende Zähne oder dienen als Anker für Zahnersatz.
Implantate werden schon seit mehreren Jahrzehnten weltweit erfolgreich gesetzt und haben sich bewährt.

Ich biete in meiner Praxis jedwede Art von implantatgetragenem Zahnersatz an.

Aber: Gemeinsam geht es besser!

Ein Garant für eine erfolgreiche Behandlung ist und bleibt Erfahrung und Routine. Deshalb verlasse ich mich seit vielen Jahren auf die Zusammenarbeit und Unterstützung einer großen und renommierten kieferchirungischen Praxis. Dort werden Sie ausführlich beraten und die für Sie passenden Implantate gesetzt. Die prothetische Weiterversorgung übernehme anschließend ich zusammen mit meinem Zahntechniker.

Gerne können Sie sich über die Leistungen meiner "Praxis des Vertrauens" informieren.

Wurzelkanalbehandlung – mit Hilfe modernster Techniken

Bei einem geschädigten und entzündeten Zahnnerven ist eine Wurzelkanalbehandlung das Mittel der Wahl.

Das Ziel dieser Behandlung ist der Erhalt Ihres Zahnes!

Für ein dauerhaft gutes Ergebnis müssen Bakterien und abgestorbenes Gewebe restlos aus dem Wurzelkanal entfernt werden. Später wird der Wurzelkanal mit einem Füllmaterial dicht verschlossen.

 

Reinigung

Nach einer Anästhesie wird der Zahn geöffnet und mit speziellen Instrumenten (Feilen) werden entzündetes beziehungsweise abgestorbenes Nervgewebe sowie Bakterien aus den Wurzelkanälen entfernt. Außerdem werden die Wurzelkanäle mit verschiedenen desinfizierenden Lösungen gespült, um alle Mikroorganismen zu beseitigen. Sonst breiten sich die Entzündungserreger anschließend erneut aus. Vor allem bei stark gekrümmten Wurzelkanälen und schlecht auffindbaren Nebenkanälen der Zahnwurzel kann die Reinigung der Wurzelkanäle schwierig sein.

  • Eine zusätzliche Desinfektion der Wurzelkanäle mit Laser bietet sich an!

 

Wurzelfüllung

Ist der Zahn gereinigt und sind alle Bakterien entfernt, müssen anschließend die leeren Wurzelkanäle gefüllt werden. Dies erfolgt heute überwiegend mit Wurzelfüllstäbchen und einer Versiegelungspaste.

Nur selten ist es möglich, die gesamte Wurzelkanalbehandlung in einer einzigen Sitzung durchführen. Der Wurzelkanal wird beispielsweise erst endgültig gefüllt, wenn der Zahn und der ihn umgebende Knochen absolut entzündungsfrei ist. Auch die Schmerzen sollten verschwunden sein. Das kann durchaus 3 Behandlungssitzungen notwendig machen.

Im Kampf gegen die entzündungsauslösenden Bakterien werden vorübergehend medikamentöse Einlagen in den Zahn eingebracht. Dann ist ein zeitweiser provisorischer Verschluss nötig. Er verhindert, dass erneut Bakterien in den sauberen Wurzelkanal eindringen.

Nach der erfolgten endgültigen Wurzelfüllung und einem beschwerdefreien Intervall von einigen Wochen sollte der Zahn mit einem Inlay oder einer Krone versorgt werden. Die Zahnstrukturen wurzelbehandelter Zähne werden spröder und der Zahn kann zerbrechen. Kronen stabilisieren den Zahn von außen und schützen ihn davor.

Insgesamt ist die Wurzelkanalbehandlung heute aber ein Routineeingriff, der den vorgeschädigten Zahn in den meisten Fällen erhalten kann.

 

Wurzelspitzenresektion

Gelingt eine Wurzelbehandlung nicht oder tritt erneut eine Entzündung auf, kann es in seltenen Fällen notwendig werden, eine Wurzelspitzenresektion durchzuführen. Das ist dann die letzte Möglichkeit, um den Zahn zu erhalten.

Dabei werden Zahnfleisch und Knochen seitlich in Höhe der Wurzelspitze durch einen kleinen Schnitt durchtrennt. Der Kieferknochen rund um den Bereich der Wurzelspitze wird sorgfältig von abgestorbenem Gewebe und Eiter befreit. Die befallene Wurzelspitze wird mit Spezialinstrumenten entfernt. Die Behandlung lässt sich ambulant unter örtlicher Betäubung durchführen.

Diese spezielle Behandlungsmethode übernimmt ein Oralchirurg.

Gerne können Sie sich über die Leistungen meiner "Praxis des Vertrauens" informieren.

 

Für weitere Informationen steht Ihnen jederzeit gerne das gesamte Praxisteam zur Verfügung.